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Ortlieb

Ich bin ein Fan von Ortlieb! Ich liebe meine „Arschrakete“ für lange Gravelbiketouren und meine Biketasche fürs Pendler-Fahrrad. Über allem steht die herausragende Qualität und die muss man in Relation zum vergleichsweise hohen Preis sehen, aber Ortlieb-Taschen kauft man für die Ewigkeit. Hier erfährst Du, warum Ortlieb nachhaltig ist und was ich an den Taschen besonders liebe.

Ortlieb ist nachhaltig, weil …

  • Made in Germany
  • Ersatzteile nachbestellbar
  • 5 Jahre Garantie
  • 10 Jahre Ersatzteilgarantie NACH Auslauf des jeweiligen Modells
  • Ortlieb hat ein Reparaturprogramm (beim lokalen Händler oder per Onlineformular auf der Ortlieb-Seite)
  • Eigene PV Anlage deckt aktuell zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs
  • Reduzierung des produktionsbedingten Verschnitts wird bereits im Design berücksichtigt
  • Mit jeder Bestellung ab 120 Euro bekommst Du eine Patenschaft von Wilderness International für 1qm Regenwald. Dafür bekommst Du einen Gutschein, den Du beWildernes International einlösen kannst. Sehr transparent!

Quellen: Ortlieb Brand Book

Was wir nicht wissen und wo wir Verbesserungspotenzial sehen

  • Ortlieb ist in keiner Nachhaltigkeitsorganisation. Was bei einer Lieferkette, die komplett in Deutschland ist, auch nicht wirklich notwendig ist
  • Wir wissen nichts über den Umgang mit Chemikalien bei der Beschichtung

Warum wir Ortlieb besonders lieben

  1. Die Qualität
    Mein Seat-Pack wird in diesem Sommerurlaub auf seine achte Radreise gehen und sieht heute noch so aus, wie neu gekauft. Geschont habe ich ihn nicht. Das Material ist einfach extrem stabil und die Verarbeitung perfekt.
  2. Durchdacht bis ins kleinste Detail
    Es sind oft die kleinen Dinge, die zeigen wie man das Produkt bis zum Ende durchdacht hat. Hier ein paar Beispiele:
    Bei Taschen, die man einfach am Gepäckträger einhängt, werden zusätzliche Plastikmanschetten mitgeliefert. So kann man das an die Dicke des Gepäckträgers anpassen. Klar geht auch ohne, dann muss man aber evtl. mit einem ständigen Klappern leben, weil die Tasche an der Befestigung eben zu viel Spiel hat. Das zeigt sich dann irgendwann auch in der Lebensdauer – Dauervibrationen schlagen aufs Material. Das wird bei Ortlieb Taschen minimiert und ich für meinen Teil hasse Klappern am Bike.
  3. Clevere Features
    Auch durchdacht ist, dass die Taschen schräg am Gepäckträger hängen. Das hat den Effekt, dass man mit der Ferse nicht an die Tasche stößt. Den Neigungsgrad kann man ganz leicht ändern oder ganz umkehren – je Nachdem ob die Tasche links oder rechts hängen soll. Wirklich clever!
  4. Hohe Funktionalität
    Mein Seat Pack zum Beispiel. Da passt alles rein, was ich auf eine mehrtägige Radtour brauche. Damit die Tasche dann kompakt am Bike hängt und der Inhalt nicht wild in der Tasche herumfliegt wird das Ganze durch einen „Wickelvorgang“ komprimiert. An der Seite ist ein Ventil, das man mit einem Handgriff aufzieht. Damit presst man dann durch das Wickeln die gesamte Luft raus. Danach drückt man das Ventil wieder rein und hat eine absolut wasserfeste Tasche! Und die Wasserdichte musste diese Tasche schon mehrfach unter Beweist stellen. Erst letzter Sommerurlaub hatte eine volle Tagesetappe in strömendem Regen dabei. Der Inhalt des Seat Pack: alles trocken.

Ich selbst kann zwar nur von den Fahrradtaschen berichten, aber ich bin mir sicher, dass Rucksäcke und andere Taschen da locker mithalten können.

Das Sortiment von Ortlieb

Fahrradtaschen, Rucksäcke, Reisetaschen, Campingzubehör, Körbe 6 Shopper, Sporttaschen

Bildrechte: ORTLIEB GmbH | Martin Erd

Die Story hinter Ortlieb

1982, Nürnberg: Draußen sein macht Spaß – bis der Regen dir alles versaut. Und genau da fängt ORTLIEB an wie so viele gute Marken: nicht mit PowerPoint, sondern mit einem echten Problem. Hartmut Ortlieb bastelt an wasserdichten Taschen – ziemlich DIY, ziemlich „ich will mein Zeug trocken halten“. Laut ORTLIEB selbst war das am Anfang ein Ein-Mann-Ding im Hinterhof, und die ersten Teile entstanden sogar an der Nähmaschine seiner Mutter. Klingt simpel, war aber der Startschuss.

Relativ schnell wird klar: „fast dicht“ reicht nicht. Deshalb kommt 1984 der technische Gamechanger: ORTLIEB setzt auf Hochfrequenz-Schweißen statt klassischer Nähte – und macht das Thema „wasserdicht“ zur Kernkompetenz. Diese kompromisslose Funktion (plus Ideen wie der Rollverschluss) wird zur DNA der Marke.

Und dann das, was bei ORTLIEB gut zur Story passt: Sie bleiben bei „Made in Germany“ nicht als Sticker stehen, sondern verlagern 1997 den Sitz nach Heilsbronn in Franken und bauen dort den Standort weiter als Zentrum für Entwicklung und Produktion aus. Heute steht die Marke für extrem langlebige, reparierbare, wasserdichte Taschen – eben das Zeug, das man kauft, wenn man keine Lust auf „nach zwei Wintern kaputt“ hat.

ECOmano Spar-Tipp

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