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DAWN

Jeder von uns hat wahrscheinlich mindestens eine Jeans im Schrank. Der ewige Klassiker und mittlerweile für nahezu jeden Anlass salonfähig. Das Problem: Die Jeans ist eine Umweltsau. Dass Jeans aber auch nachhaltig sein können, beweist unter anderem das Label DAWN aus Berlin. Wie nachhaltig DAWN ist, erfährst Du in diesem Markencheck.

Warum ist DAWN nachhaltig?

  • Fair Wear Foundation; Leader Status
  • Swiss Fair Trade
  • Produktion in der eigenen Fabrik in Vietnam (Core supplier)
  • Materialien: Bio-Baumwolle, Hanf und Tencel™
  • 100% vegan
  • Natürliche Farbstoffe (Earth Dye von Near-Chemica)
  • Durch schonende Technologien bei der Produktion:
  • 95 % weniger Wasserverbrauch
  • 40 % weniger Energieverbrauch
  • 90 % weniger Chemikalien
  • Bleichen ohne Chemikalien
  • „Used Look“ durch Lasertechnologie
  • Keine produktionsbedingten Abfälle: Recycling zu neuem Jeansstoff (Recover™ Vietnam Recycling hub)
  • Upcycling von Jeans mit kleinen Fehlern in der Art on Broken Pieces Kollektion
  • TipMe Trinkgeldsystem, das Du direkt an Näher*innen zahlen kannst
  • Transparente Verfolgung der Lieferkette durch Retraced
  • Zusammenarbeit mit One Tree Planted: Pro verkauftem Environmentalist Tree T-Shirt werden in Vietnam 11 Bäume gepflanzt
PETA Approved

Short Description

Was wir nicht wissen und wo wir Verbesserungspotenzial sehen

  • Ein Materialsiegel für die Bio-Baumwolle wäre schön (GOTS zum Beispiel)
  • Ein Reparaturprogramm ist uns nicht bekannt.

Die Kollektion

DAWN bietet vegane Jeans, Jacken und Overalls für Damen und Herren.

Die Story

DAWN Denim fühlt sich ein wenig an wie die Antwort auf die Frage: „Geht faire Jeansproduktion eigentlich auch richtig transparent – und nicht nur als Marketingstory?“

Die Marke startet Mitte der 2010er (2014) mit einer ziemlich klaren Idee: Wenn man schon Jeans produziert – also eines der ressourcenintensivsten Kleidungsstücke überhaupt – dann bitte so, dass man genau weiß, wer sie macht und unter welchen Bedingungen. Und zwar nicht irgendwo weit weg und anonym, sondern mit echtem Einblick.

Der Twist: DAWN baut seine eigene Produktion in Saigon (Vietnam) auf. Kein klassisches „wir sourcen irgendwo“, sondern wirklich vor Ort mit eigenem Team. Das Ziel ist nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern auch maximale Transparenz. Sie zeigen offen, wie produziert wird, wer die Menschen hinter den Jeans sind und was sie verdienen. Für eine Branche, die lange eher auf Blackbox lief, ist das schon ein Statement.

Am Anfang geht’s ganz klar um Denim – also Jeans, das Core-Produkt. Aber nicht einfach nur „Bio-Baumwolle drauf und fertig“, sondern mit Fokus auf langlebige Qualität, faire Löhne und möglichst geringe Umweltbelastung. Gleichzeitig bleibt der Stil bewusst schlicht und alltagstauglich. Keine wilden Fashion-Experimente, sondern Teile, die du lange tragen kannst (was ja eigentlich der nachhaltigste Move ist).

Was DAWN dabei ziemlich konsequent durchzieht: Sie versuchen, die komplette Wertschöpfungskette besser zu kontrollieren – von der Baumwolle bis zur fertigen Jeans. Und sie reden auch offen über die Herausforderungen. Also nicht dieses „alles perfekt“, sondern eher: „Das ist der Weg, und wir werden Schritt für Schritt besser.“

Heute steht DAWN Denim für genau diese Mischung: ehrliche Transparenz, faire Produktion und ein ziemlich klares Bekenntnis dazu, dass Mode nicht auf Kosten von Menschen gehen sollte. Keine große Glamour-Story – eher eine bodenständige, aber ziemlich konsequente.

ECOmano Spar-Tipp

Oliver Schrage

Oliver Schrage

Marketingexperte, hoffnungsloser Optimist, Nachhaltigkeitsenthusiast, Bikenerd, Outdoorverrückter. > mehr über mich.

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