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Fahrradtour | Urlaub auf dem Bike

Ich selbst verbringe seit einigen Jahren meinen Urlaub auf dem Bike. Eine Fahrradtour ist ein einzigartiges Abenteuer – nachhaltiger Urlaub in Reinform! Egal ob über mehrere Etappen oder ein Tagesausflug. Wobei ich selbst ja immer sage: Bis 50 km ist es ein Spazierfährtle, bis 100 km ein Tagesausflug. Danach beginnt eine echte Radtour. Ich möchte Dir in diesem Artikel Lust auf eine Fahrradtour machen, ein paar Tipps mit auf den Weg geben und nachhaltige Ausrüstung für Deinen Abenteuertrip empfehlen.

Warum ist eine Fahrradtour so großartig?

Kannst Du Dich an die Szene aus „Herr der Ringe“ erinnern, als Frodo und Sam aufbrechen und Sam irgendwann sagt: „Noch einen Schritt und wir sind weiter von zu Hause weg als je zuvor“ – Wenn Du eine Fahrradtour von zu Hause startest, dann wirst Du irgendwann an genau diesen Punkt kommen. Und Du solltest ihn zelebrieren. Klar waren wir alle schon weiter weg – aber dieser Moment verpufft im Auto, im Flieger, im Zug. Es ist nichts Besonderes. Wenn Du aber mit eigener Kraft diesen Punkt erreicht hast, fühlt sich das groß an – sehr groß und diesen Augenblick solltest Du genießen und festhalten.

  • Der Urlaub beginnt an Deiner Haustüre. Keine lästige Anfahrt, kein Einchecken, keine nervigen Mitreisenden. Urlaub beginnt ab Kilometer 1
  • Mit jedem Kilometer entfernst Du Dich ein wenig weiter weg von den Alltagssorgen – Du strampelst sie richtig weg.
  • Die Reduzierung auf das Wesentliche. Ballast hat auf einer Fahrradtour nichts verloren. Und so erkennt man schnell wie wenig man eigentlich wirklich zum Leben braucht.
  • Du erlebst kleine Urlaubsparadiese abseits der Wege. Einfach mal innehalten.
  • Beim Knistern und Knarzen von alter Baumrinde, Sand oder Kies unter Deinem Reifen, kann man bestens abschalten
  • Wenn das Rauschen Deiner Reifen auf dem Radweg von Vogelgezwitscher und raschelnden Blättern begleitet wird, bist Du ganz bei Dir.

Also – Los geht’s!
Solltest Du noch gar kein Fahrrad besitzen, kannst Du Dich hier über nachhaltige Bikes informieren.

Routenplaner-Apps für Deine Fahrradtour

Deutschland hat ein ausgezeichnetes Netz an gut ausgeschilderten Fahrradwegen. Dennoch ergibt es Sinn seine Fahrradtour im Vorfeld zu Hause genauestens zu planen und auch immer eine Navigationsapp dabei zu haben. Zum einen, weil es eine gute Orientierung ist, wie weit man schon gefahren ist und wie viel man noch vor sich hat und zum anderen gibt es natürlich Ecken, wo die Radweg-Schilder fehlen oder missverständlich sind. Einen tollen Überblick über Radwege in Deutschland findest Du auf radkompass.de

Es gibt tolle GPS-Fahrradcomputer/Navigationsgeräte, die wegen ihrer komfortablen Bedienbarkeit schon recht praktisch sind. Aber bei 250 € bis 500 € auch nur für regelmäßigen Einsatz sinnvoll sind. Ich selbst habe seit Kurzem den Garmin-Fahrradcomputer, fahre aber auch 10 000–15 000 km pro Jahr.
Für die gelegentliche Fahrrad-Tour tut es ein Smartphone mit GPS.

Generell gilt es zu beachten: GPS geht immer – überall. Es gibt keine Funklöcher, im tiefsten Wald hast Du ein GPS-Signal. Das gilt aber nicht das Kartenmaterial. Das wird via mobiler Internetverbindung geladen und wenn Du hier im Funkloch sitzt, blinkt zwar der GPS-Zeiger fröhlich vor sich hin, aber mitten im weißen Nirwana. Deshalb: Kartenmaterial immer vorab downloaden und offline verfügbar machen.

Ganz wichtig! Nimm unbedingt ein Akkupack mit – denn dauerhafte Navigation lutscht ordentlich Deinen Akku weg.

Google Maps

Der große Vorteil von Google Maps ist: Jeder hat sie schon installiert, sie ist kostenlos und verlässlich. Allerdings setzt Google Maps auf Effizienz: Der schnellste Weg ist nicht unbedingt der schönste.  Wenn Du lieber die schönste Route finden willst oder gerne abseits der Radwege fährst, kann Google Maps nicht überzeugen. Was Du hingegen tun kannst: Plane Deine Tour mit zum Beispiel Komoot oder bikemap.net – exportiere sie als GPX und füge sie Deinen Google-Karten zu. Das funktioniert und ist kostenlos.  Dennoch finde ich den Komfort von speziellen Fahrrad- und Outdoor-Apps deutlich besser:

Komoot

Meine Lieblingsapp ist KOMOOT. Unglaublich, was für winzige kaum sichtbare Trampelpfade diese App findet. Gerade, wenn Du abseits der bekannten Radwege fahren willst, führt da kein Weg dran vorbei. Auf der Karte sind Highlights von anderen Usern eingetragen und Du kannst die berechnete Tour jederzeit mit der Maus über solche Highlights ziehen und schon wird die neue Route berechnet. Ebenso findest Du bereits fertig geplante Touren von anderen Nutzern, die Du direkt nachradeln kannst.

In der kostenlosen Version kannst Du Deine Route sehr komfortabel planen, Wegpunkte hinzufügen und entscheiden, ob Du lieber durchs Gelände fahren willst oder Asphalt. Du siehst auch die Höhenmeter und den Bodenbelag der einzelnen Streckenabschnitte. Noch genauer planen kann man eigentlich nicht.
Wenn Du die Tour offline verfügbar machen willst, brauchst Du das Welt-Paket. Das kostet einmalig 29 € und beinhaltet Kartenmaterial vom gesamten Erdball (KEIN Abo – hält für die Ewigkeit). Optional gibt es noch eine Aboversion mit weiteren Features
Während der Tour wird die App dann zum Navigationsgerät, sodass Du unbekümmert die Landschaft genießen kannst.

Wie sich das Angebot, besonders mit Blick auf die Übernahme von Kommot durch Bending Spoons verändern wird, können wir aktuell noch nicht sagen

Es gibt noch weitere Apps, wie zum Beispiel outdooractive* – die ist teurer (weil nur als Abo: 29 € pro Jahr) und ich habe keine Erfahrung damit. Ebenso wie mit dem neuen Routenplaner von Strava, der seit diesem Jahr verfügbar ist. Also habe ich mir gedacht, ich beschränke mich auf die Apps, die ich persönlich kenne und auch nutze

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Mit dem Fahrrad in der Bahn

Du kannst Dein Fahrrad in jeden Nahverkehrszug (inkl. S-Bahn) einfach mitnehmen. Dafür gibt es extra ausgewiesene Fahrradabteile (meist am Zuganfang oder Zugende). Ein Fahrradticket kostet 6,50 € und gilt den ganzen Tag in ganz Deutschland. Gerade am Wochenende kann es hier aber ziemlich voll werden. Wenn Du eine längere Tour planst, versuche die Fahrt mit der Bahn unter der Woche zu organisieren.
Deutlich komfortabler ist der IC und teilweise schon der ICE. Aber hier brauchst Du eine Reservierung, weil das Fahrrad in einem extra Stellplatz mitfährt. Ich habe das auch schon oft genutzt und die Community in diesen Fahrradbeilen ist eine Nummer für sich. Ich habe mich zum Beispiel über 5 Stunden auf dem Weg von Warschau nach Berlin mit einem polnischen Biker über unsere Touren unterhalten. Auch beim Ein und Aussteigen samt Gepäck findet sich eigentlich immer eine helfende Hand. Das alleine macht schon Spaß.

bahn.de*

Welche Ausrüstung braucht man für eine Fahrradtour?

Taschen, Zelt, Schlafsack …. All das kann ganz schön ins Geld gehen. Dennoch: Tu Dir den Gefallen und kaufe kein Billigzeug. Das hält eine Radtour, dann ist es reif für die Tonne. Gute Ausrüstung hält für die Ewigkeit. Die Alternative ist Ausleihen: VAUDE bietet seit einiger Zeit einen Mietservice für Outdoor-Ausrüstung an*. Das ist die Lösung für alle, die einmalig auf Tour gehen oder denen das nötige Kleingeld fehlt, um sich die Erstausstattung neu zu kaufen.

Klamotten

Hier auf dem Bild siehst Du alles, was ich für eine Woche mitnehme und ich habe noch nie etwas vermisst, wobei ich auch nicht zelte, sondern immer Hotels anfahre und im Hochsommer muss ich mich jetzt auch nicht auf Minustemperaturen einstellen. Radlerhose, T-Shirts, Unterwäsche, Schlafanzug. Fertig. Regenjacke vielleicht noch. Hochwertige Sport-T-Shirts sind wegen ihrer Atmungsaktivität nicht so schnell durchgeschwitzt, und wenn doch trocknen sie über Nacht locker aus, wenn man sie dann doch mal auswaschen muss.
Wir empfehlen nachhaltige Outdoormarken, wie Vaude und Patagonia. Auch bei nachhaltiger Sportmode findest Du funktionale Kleidung für Deine nächste Tour.

Fahrradbekleidung bei ROSE*

Fahrradtaschen/Rucksack

Eine gute Fahrradtasche ist für die Ewigkeit. Hier solltest Du nicht sparen. Ich schwöre auf Ortlieb* – die Taschen sind von vorn bis hinten durchdacht und außerdem Made in Germany. Meine Satteltasche hat ein kleines Ventil, sodass man den Verschluss oben einfach einrollen kann und unten die Luft herauskommt. Danach ploppt man das Ventil wieder zu und die Tasche
100 % wasserdicht. Bei billigen Taschen fehlen solche kleinen aber extrem praktischen Details gerne mal und man fummelt dann herum und versucht gleichzeitig Luft raus und die Tasche zuzubekommen. Dazu kommt, dass Ortlieb alles in Deutschland produziert.
Vaude sei natürlich hier genauso zu erwähnen, allerdings habe ich mit den Taschen persönlich keine Erfahrung.

Ich fahre mit der Satteltasche auf dem Bild und einer Lenkertasche. Insgesamt habe ich damit 25 Liter Volumen dabei und ich bekomme alles, was ich für eine einwöchige Fahrradtour brauche.

Ein Rucksack ist zwar vielseitig, ich finde ihn auf langen Touren sehr störend. Man schwitzt am Rücken und hat permanent Zusatzgewicht am Körper. Aber ein Rucksack ist auch praktisch. In unserer Bestenliste stellen wir Dir nachhaltige Rucksäcke vor.

Zelt / Schlafsack / Isomatte

Ich wuchs in einer Zeit auf, in der der zusammengerollte Schlafsack größer war als ein Smart. Heute sind die winzig. So richtig winzig. Gleiches gilt für Zelt und Isomatte. Erfahrungsbericht kann ich zu keinem geben, da Zelten bei mir dieselben Beliebtheitswerte wie Fußpilz genießt und ich eher die Weicheisvariante Hotel bevorzuge. Generell empfehlen wir dafür natürlich die altbekannten nachhaltigen Outdoormarken.

Werkzeug/Luftpumpe/Erste Hilfe

Es kann immer was passieren. Nichts ist ärgerlicher als ein Abbruch wegen eines platten Reifens. Ich habe immer 3 Ersatzschläuche dabei, ein Multitool und eine Minipumpe. Auch wenn diese Minipumpe nicht so aussieht, aber die hat Power. Ich mag sie lieber als die Einwegkartuschenn, weil sie einfach immer funktioniert. Nach einem Schlauchwechsel fahre ich dann eine Tankstelle an und pumpe den Reifen ordentlich mit Druckluft auf. Dafür habe ich immer einen kleinen Adapter dabei (kostet 5 €).

Snacks

Ein paar Riegel schaden nie. Nehmen nicht viel Platz weg und sind eine kleine Mahlzeit. Ich habe immer RAWBITE Riegel dabei, die werden mit Datteln gesüßt, schmecken geil sind vegan, Bio und liefern mit ca. 200 Kalorien pro Riegel eine ordentliche Portion Energie. Natürlich gibt es bei uns auch eine Bestenliste zum Thema nachhaltige Snacks. Und natürlich Lunchboxen und Trinkflaschen nicht zu vergessen.

Inspiration für Deine Fahrradtour

Meinen Jahresurlaub verbringe ich seit 2016 auf dem Fahrrad. Ich möchte Dir hier ein paar Eindrücke schildern.

Rennsteig / Thüringer Wald

Fahrradtour über 3 Etappen/168 Kilometer

Blick vom Rensteig nach Franken

Der Rennsteig ist ein Klassiker unter Outdoorbegeisterten. Und so führte mich meine erste Mehrtagestour in den Thüringer Wald. Von Hörschel bis Blankenstein in 3 Tagen. 3 Tage Natur pur. Wir Berliner nennen eine 120 Meter hohe Erhebung schon Berg, Teufelsberg um genau zu sein. Da fühlen wir uns am Fuße eines fast 1000 Meter hohen Mittelgebirges klein – fast schon winzig. Und tatsächlich – es schien fast so als wollte es mir genau das mit aller Macht mitteilen „Mittelgebirge, Baby! Friss das!“ 80 km schraubten sich in einer nicht enden wollenden Spirale Richtung Oberstdorf nach oben. Scheiße war ich fertig und glücklich aber echt fertig. Und dennoch war es wunderschön. Am zweiten und dritten Tag war es weit weniger anstrengend aber nicht weniger schön. Und das Zielbier in Blankenstein war das Leckerste, was ich jemals getrunken hatte.

Berlin – Würzburg

Fahrradtour über 7 Etappen/700 Kilometer

Der noch sehr junge Main

Am Anfang stand eine Frage im Raum „Wie bekomme ich es unter einen Hut: Fahrradtour und die Geburtstagsparty eines Freundes in meiner alten Heimat?“ Die Party fiel eben genau mitten in meinen Urlaub. Wenn ich in die Heimat fahre, will ich natürlich immer auch ein paar Tage dortbleiben, also passte das irgendwie gar nicht zusammen. Oder…..? Oder….! Und so bohrt sich auf einer kleinen Fahrradrunde plötzlich ein Gedanke in mein Hirn „Oder…. Du fährst einfach mit dem Fahrrad nach Würzburg“. Aus dem Gedanken wurde konkrete Planung, bis es im Juli direkt an meiner Haustür losging. Über Wittenberg, Halle, Jena, Hof, Bayreuth, Volkach, Würzburg ging es in 7 Tagesetappen durch die Elbauen, an der wunderschönen Saale ein Stück durch den Thüringer Wald und am Ende am immer weiter anwachsenden Main entlang – der Fluss an und auf dem ich meine Kindheit verbracht habe. Ein unbeschreibliches Gefühl nach 700 km in seiner Heimatstadt einzufahren. Die Gewissheit zu haben, dass man es geschafft hat.  Das Zielbier gab es hier bei Mama und Papa. 

Berlin – Amsterdam

Fahrradtour über 7 Etappen/1.000 Kilometer

Dünen vor Amsterdam

Ich wollte die magische 1000 knacken und am 17. Juli im legendären Café Loetjes mit einem Arbeitskollegen und zu Freunden gewordenen Geschäftspartnern, die alle zu einer Konferenz in Amsterdam waren deutlich mehr als ein Zielbier trinken. Das ging nicht auf dem direkten Weg und so habe ich eine Tour an der Elbe entlang durch die Lüneburger Heide über den Teutoburger Wald direkt nach Holland. Dort über den Deich zwischen IJsselmeer und Markermeer um die letzte Etappe durch die atemberaubende Dünenlandschaft runter nach Amsterdam zu fahren.  Nach 7 Etappen, einer Reifenpanne, unglaublich vielen verschiedenen Eindrücken und einer riesigen Menge Glückshormonen hatte ich aber – und das muss ich fairerweise auch erwähnen –  Po-Schmerzen. 

Berlin – Berlin

Fahrradtour über 8 Etappen/1.050 Kilometer

Unteres Odertal

2020 wollte ich mir eine mehrstündige Bahnfahrt mit Maske ersparen und so habe ich einen groooooooßen Kringel rund um Berlin geplant: durch den menschenleeren dicht bewaldeten Brandenburger Norden nach Neubrandenburg dann weiter in völliger Einsamkeit durch die Uckermark bis nach Stettin. Durch den atemberaubenden Nationalpark „Unteres Odertal“ nach Cedynia und auf dem Oder-Neisse-Radweg weiter nach Frankfurt an der Oder. Danach über Cottbus nach Dresden und ein Stückchen den Elberadweg entlang bis am Ende vom Süden her wieder in Berlin angekommen. Es war nicht nur eine ungewöhnliche Tour, weil Start und Ziel dasselbe waren, auch 2 Platten und eine gerissene Kette hatte ich noch nie auf einer Fahrradtour. Aber: That’s life – gehört halt dazu, wobei es der Schlauchwechsel mitten im Wald bei strömendem Regen sicher nicht auf meine Top10 der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen schaffen wird.

Dänemark

Fahrradtour über 8 Etappen/1090 Kilometer

Dänemark Nordseeküstenradweg

Hier begann mein Urlaub mit einer Bahnfahrt bis Flensburg. Dann, quasi zum Einradeln etwa bis zur Hälfte Richtung Nordsee gefahren und die erste Übernachtung geplant. Der erste richtige Tag im Sattel ging dann der Küste entlang bis Esbjerg. Danach weiter in den Norden – Mal näher mal weiter weg von der Nordsee durch atemberaubend riesige Dünen. Ich hatte mehr Meerblick erwartet, aber die Nordsee habe ich vom Fahrrad aus selten gesehen, dafür waren die Dünen zu groß. Am nördlichen Ende in Hanstholm, wo ich mir eine lustige kleine Hütte auf einem abgelegenen Campingplatz gemietet hatte, ging es im strömenden Regen Richtung Osten bis nach Aalborg und dann weiter nach Aarhus, wo die erste Fährfahrt meines Lebens anstand. Quer durch Sjælland nach Kopenhagen. Eigentlich eine hübsche verträumte Stadt, aber wenn man eine Woche auf weiten Strecken mutterseelenallein unterwegs ist und nur den Wind als ständigen Begleiter hat, kommt einem selbst Kopenhagen als wahnsinnig hektisch, laut und stressig vor. Die letzte Etappe ging dann bis runter nach Gedser zur Fähre nach Rostock.

1 Gedanke zu „Fahrradtour | Urlaub auf dem Bike“

  1. Schönes Zitat! Ja, so eine Fahrradtour hat schon was. Ich bin früher immer mit dem Wohnwagen gereist und hatte mein Fahrrad dabei. Wenn ich irgendwie gehalten bin, habe ich dort kleine Fahrradtouren gemacht. In einer Kurve bin ich dann fast umgekippt, da ich das Gewicht des Wohnwagenanhängers überschätzt hatte. ich habe jetzt war eine Radlastwaage, dass das mir nicht noch einmal passiert, aber seitdem mache ich die Reisen meistens nur auf dem Fahrrad. Das entschleunigt mal so richtig und man vergisst den Alltag. Rennsteig / Thüringer Wald, das hört sich für ein verlängertes Wochenende richtig gut an, danke für die Inspiration!

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