Zum Inhalt springen

GREENBOMB

Paris, Mailand, New York, Berlin – Das sind Städte, die verbindet man mit der großen Welt der Mode. Halle an der Saale kommt einem, da erst mal nicht in den Sinn. Und dennoch kommt das Fair Fashion Label GREENBOMB aus dem süßen Städtchen an der wunderschönen Saale. Hier habe ich gelernt, dass ein Kaffee mit Milch und Zucker ganz einfach „komplett“ heißt und die Menschen dort zusammenhalten. Jetzt lernen wir eine weitere schöne Sache dazu.

GREENBOMB ist nachhaltig, weil …

Nachhaltig. Grün. stylish. So beschreibt das Modelabel sich selbst – und ja das trifft es schon gut. Im Vordergrund steht die ressourcensparende Herstellung ohne Schadstoffe. Bei den Materialien kommt zertifizierte Bio-Baumwolle und das biologisch abbaubare Tencel® aus Holzfasern zum Einsatz. Sogar die eingesetzten Farben sind öko – hier war GreenBomb sogar eines der ersten Modelabels die Öko-Tex-zertifizierte Farben verwendet. Die Mädels und Jungs aus Halle (an der Saale) gehen sogar noch einen Schritt weiter und entwickeln gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung und Forschung eine Ökofarbe für die industrielle Verarbeitung.

Die gesamte Lieferkette ist GOTS-zertifiziert. Produziert wird in der Ukraine.

  • GOTS-Baumwolle, Lenzing-Fasern,
  • 88,1 % der Baumwolle ist Bio
  • 99,4 % pflanzliche Fasern.
  • GREENBOMB kann also als plastikfrei bezeichnet werden. Lediglich kleine Mengen Elastan kommen etwa bei Socken zum Einsatz.
  • 100 % Retourenverwertung. ggf. wird aufbereitet und wieder verkauft
  • stetige Reduktion der CO2 Emissionen.
  • veganes Label

Was wir nicht wissen und wo wir Verbesserungspotenzial sehen:

  • Es gibt zwar einen Code of Conduct, der faire Löhne vorschreibt, wie diese kontrolliert werden, ist uns allerdings nicht bekannt.
  • Der Umgang mit Chemie könnte klarer kommuniziert werden
  • Recycelte Textilfasern kommen aktuell nicht zum Einsatz

Die Kollektion

Streetwear und Unterwäsche mit handgemalten Drucken. Die Kollektion ist zeitlos aber nicht langweilig. So gibt es witzige Aufdrucke, aber auch fast schon künstlerische Motive. Shirts, Hoodies, Röcke, Blusen für Damen und Herren.

Die Story hinter GREENBOMB

Greenbomb startet nicht mit einer riesigen Marketing-Story, sondern mit einem ziemlich ehrlichen Moment: Zwei Leute aus der Textilbranche merken irgendwann, dass „billig, schnell, chemisch“ einfach nicht mehr zu dem passt, wie sie leben wollen. Holger Wach erzählt, bei ihm habe ein Umdenken eingesetzt – mehr Bio-Essen, mehr bewusst leben – und plötzlich fühlt sich konventionelle Kleidung wie der falsche Film an. Also: eigenes Label, aber bitte fair und sauber. Laut Bericht begann Greenbomb 2015 nach ein paar Jahren Planung erst mal mit bedruckten T‑Shirts.

Was dann typisch Greenbomb ist: Die Motive kommen aus ihren echten Lieblingsthemen – Draußen sein, Natur, Tiere, Fahrrad – und das Ganze kombiniert mit Bio-Baumwolle und hohen Standards (vieles GOTS-zertifiziert). Aus dem „Wir probieren das mal“-Start wurde schnell eine Marke, die man in vielen Shops findet und die zeigt: Nachhaltig kann locker, witzig und alltagstauglich sein – ohne erhobenen Zeigefinger.

ECOmano Spar-Tipp

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert