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Sinn Power | senkrecht schwimmende Solaranlagen

Die Energiewende ist das wichtigste und auch spannendste Thema unserer Zeit. Unabhängig von Öl, Kohle und Gas und damit auch unabhängig von geopolitischen Verschiebungen. Oft winken Kritiker schnell ab, weil dies und das so nicht funktionieren kann, während clevere Menschen genau diese Probleme angehen. Sinn Power aus Bayern ist einer von diesen cleveren Vordenkern und stellt PV Anlagen senkrecht auf künstlichen Seen aus. Klingt bekloppt? Ist aber genial! Wir setzen uns hier ja häufig mit nachhaltigem Ökostrom und der Energiewende auseinander und bereiten diese sehr komplexen Themen für Laien auf, also liebe Profis seht uns das nach.

Warum ist es sinnvoll Photovoltaikanlagen senkrecht aufzustellen?

So dämlich das im ersten Moment ist, so genial ist die Idee, Solarpaneele senkrecht aufzustellen. Denn mittags bretzelt unsere liebe Sonne auf alle PV Anlagen, die wir Laien so vor unseren Augen haben. Das heißt: Mittags haben wir Sonnenenergie satt. Morgens und abends nicht. Aber genau dann fangen senkrecht aufgestellte Solaranlagen die Sonnenenergie ein.

Es ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Energiewende: rund um die Uhr Strom zur Verfügung zu haben. Energiespeicher sind dabei aber eben nur ein Pfeiler. Wichtig ist eben auch, wann wir Strom erzeugen und ihn auch verbrauchen.

Okay, aber warum auf dem Wasser?

Auch dafür gibt es gute Gründe:

  1. Höherer Wirkungsgrad durch Kühlung
    Da sich Solarzellen bei direkter Sonneneinstrahlung stark erhitzen und dadurch an Effizienz verlieren, sorgt die kühlere Umgebungstemperatur über dem Wasser dafür, dass die Module effizienter arbeiten. Dies kann den Energieertrag im Vergleich zu Anlagen an Land um etwa 5 bis 10 Prozent steigern.
  2. Vermeidung von Flächennutzungskonflikten
    In dicht besiedelten Regionen oder Ländern mit intensiver Landwirtschaft ist Land eine knappe Ressource. Schwimmende Anlagen nutzen Flächen, die sonst kaum wirtschaftlich verwertbar sind, wie etwa Baggerseen, Klärbecken oder Stauseen. Dadurch wird wertvolles Ackerland geschont und Konflikte mit dem Naturschutz oder der Landwirtschaft werden minimiert.
  3. Verbesserung der Wasserqualität
    Durch die Beschattung der Wasseroberfläche wird das Algenwachstum gehemmt, da weniger Licht für die Photosynthese der Algen zur Verfügung steht. Dies kann die Wasserqualität in künstlichen Gewässern verbessern und den Wartungsaufwand für Filtersysteme in Klär- oder Industriebecken senken.
  4. Synergien mit Wasserkraft
    Besonders effizient ist die Kombination von Floating PV mit bestehenden Wasserkraftwerken an Stauseen. Die vorhandene Infrastruktur wie Netzanschlüsse und Transformatoren kann gemeinsam genutzt werden.
  5. Einfache Installation und Wartung
    Schwimmende Systeme bestehen oft aus modularen Kunststoff-Schwimmkörpern, die sich relativ schnell zusammenbauen und zu größeren Feldern verbinden lassen. Da keine schweren Fundamente in den Boden gerammt werden müssen, ist der Rückbau am Ende der Laufzeit oft einfacher und hinterlässt weniger Spuren in der Landschaft.
  6. Reduzierung der Verdunstung
    Klar, eine abgedeckte Wasserfläche reduziert die direkte Sonneneinstrahlung auf die Wasseroberfläche und das reduziert die Verdunstung. Wir vernachlässigen diesen Punkt für unseren Fall, da unsere PV ANlagen ja senkrecht auf dem Wasser stehen.

Was macht Sinn Power jetzt anders?

Jetzt ist Floating PV auch nicht neu. Sinn Power verknüpft jetzt beide Ideen und lässt seine PV Anlagen senkrecht auf dem Wasser treiben.
Das eigentliche Patent hat Sinn Power aber auf der Technologie, dass die Anlagen im Sturm zur Seite neigen kann und sich danach wieder aufstellt.

Mehr Infos auf sinnpower.com

ECOmano Prädikat für Sinn Power

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