Jetzt mal Hand aufs Herz. Wer hat nicht auch schon mal die Asianudelbox in der Einwegverpackung genommen, aus reiner Bequemlichkeit? Wir wissen: Das ist falsch. Aber manchmal einfach praktisch und die Rückgabe oftmals logistisch schwer zu organisieren. Das Startup Sykell löst genau dieses Problem: Es macht die Rückgabe genauso einfach wie die der Cola-Flasche.
Das Sykell Rückahmesystem
Vereinfacht ausgedrückt ist es eine Umstellung bestehender Pfandautomaten, die dann auch Schalen und Becher abgeben können.
6.000 Annahmestellen gibt es bereits. Vor allem in REWE-Märkten.
Das ist grundsätzlich eine beachtliche Anzahl für ein junges Startup, das sich nicht weniger als eine Revolution im To-Go Segment auf die Fahne geschrieben hat.
Sykell holt dann die Verpackungen ab, kümmert sich um die Reinigung und bringt sie wieder zu den Ausgabestellen.
Aber Moment mal … Wo genau liegt denn der Unterschied zum bereits etablierten RECUP-System?
RECUP vs. Sykell
Über allem stehen bei RECUP die mehr als dreimal so viele Annahme/Ausgabestellen. RECUP hat nämlich bereits über 20.000 teilnehmende Gastronomiebetriebe und damit gerade in Städten ein recht dichtes Netz.
Das spricht für sich und Gastronomen werden sich wohl immer für das dichtere Netz entscheiden.
Aber: bei RECUP übernehmen die teilnehmenden Betriebe die Reinigung. Bei Sykell werden die Behälter immer wieder sauber angeliefert.
Trotzdem wagen wir zu behaupten: Das Rennen in der Gastronomie ist entschieden.
Sykell: Der Gamechanger bei To-Go Angeboten im Supermarkt
Hier steckt für uns das große Potenzial für Sykell. Denn neben dem Refill-System, also „Kunde füllt an der Salatbar selbst seine Schale“ oder „ich fülle mir mein Müsli an der Refill-Station ab“ gibt es auch das Prefill-System. Das heißt Supermärkte befüllen bestimmte Lebensmittel selbst ab und stellen diese ins Regal. Oder an der Fleisch- und Käsetheke. Genau an dieser Stelle entsteht der Bedarf, weil der Kunde direkt mit dem neuen System in Kontakt kommt.
Dann ergibt es für den Supermarkt auch echt Sinn, denn damit ist das Rücknahmesystem mit direktem Umsatz verbunden. Denn natürlich bringt es zusätzlichen Aufwand mit, diese Verpackungen anzunehmen. Lagerfläche ist ganz offensichtlich. Aber auch der Personalaufwand ist nicht zu unterschätzen – Stichwort „Entschuldigen Sie, aber der Automat nimmt meine Salatschüssel nicht an“
Im Supermarkt zahlt sich auch der Reinigungsservice aus, denn die Möglichkeit haben die wenigsten Supermärkte. Während jede Eckkneipe eine Spülmaschine hat und der Workflow ohnehin Teil des Arbeitsalltags ist.

Genau für diesen Anwendungszweck vergeben wir diese Prädikate
Wave Breaker
Radikale Neuausrichtung.
Dieses Startup wirbelt veraltete, schmutzige Geschäftsmodelle auf und erzwingt einen völlig neuen Kurs.
Bildquellen: Sykell