Wir sind mit ECOmano ja auch bei Facebook und Instagram und wir haben da auch schon Geld für Anzeigen ausgegeben. Letzteres machen wir schon lange nicht mehr, aber aktiv sind wir dort immer noch. Warum? Es ist einfach die Reichweite, jeder gammelt da herum. Widerstrebt es uns zutiefst, Content in ein Netzwerk zu spülen, dessen Chef so tief im Rektum von Donald Trump steckt, dass Marcs Schuppen aus Donalds Mund rieseln? Ja, absolut! Entsprechend sind wir dort auch immer noch mit gebremster Energie unterwegs. Gäbe es nur eine Deutsche, oder wenigstens europäische Alternative. Ohne Bots und ohne Hass! Ein digitaler Safe Space. Das wäre toll. Und genau das gibt es bald. wedium heißt das Start-up in Berlin, das im März 2026 in eine Betaphase gestartet ist und im Juli bundesweit durchstarten will.
Ja, wir werden wedium unterstützen.
Ich habe noch keine Ahnung, ob es dort auch Seiten geben wird oder nur persönliche Profile. Ob nun als ECOmano oder ich als Person, ich werde dort sicher aktiv sein und dabei helfen, dieses Social Network zu beleben. Denn was ich bisher darüber gehört habe, begeistert mich.
Was macht wedium anders?
Wedium will mit mehr Sicherheit, Transparenz und europäischer Datensouveränität eine Alternative zu den etablierten Social Networks bieten – ohne Suchtmechanismen und mit einem klaren Fokus auf echte Nutzer und respektvollen Umgang.
1. Zwingende Verifizierung für alle aktiven Nutzer
Wedium verlangt eine Identitätsprüfung (z. B. per Personalausweis) für alle, die auf der Plattform aktiv sein möchten. Das soll Fake-Accounts, Bots und Hate Speech deutlich reduzieren und für mehr Sicherheit und Respekt im Umgang miteinander sorgen.
2. Europäische Infrastruktur und Datenschutz
Wedium positioniert sich als europäische Alternative zu US-amerikanischen oder chinesischen Plattformen. Die Plattform wird nach EU-Standards für Datenschutz und Privatsphäre entwickelt und setzt auf europäische Server und Infrastruktur. Das soll mehr Kontrolle und Sicherheit für Nutzerdaten bieten.
3. Keine Suchtmechanismen und transparente Algorithmen
Im Gegensatz zu vielen anderen Social Networks, die auf maximale Verweildauer und Suchtmechanismen setzen, verzichtet Wedium bewusst darauf. Stattdessen gibt es z. B. eine Zeitbegrenzung für die Nutzung, nach deren Ablauf ein Hinweis erscheint. Die Algorithmen werden gemeinsam mit einem Ethikrat entwickelt und sollen nicht süchtig machen, sondern einen bewussteren Umgang mit der Plattform förderntelepolis.de+1.
4. Zwei getrennte Feeds: „For we“ und „For me“
Wedium bietet zwei Feeds an: „For we“ zeigt Inhalte aus dem eigenen Netzwerk, während „For me“ personalisierte Empfehlungen bietet. Beide Feeds werden ethisch begleitet und sollen eine ausgewogene Nutzung, ermöglichen. Wie dieser Algorithmus genau funktioniert, haben sich die Kollegen von it-administrator.de genauer angeschaut.
5. Schutz für Minderjährige und besondere Zielgruppen
Minderjährige können die Plattform erst ab dem offiziellen Launch nutzen und müssen über das Konto einer erziehungsberechtigten Person angemeldet werden. Für Menschen in Diktaturen oder mit Schutzbedarf wird empfohlen, Klarnamen geheim zu halten. Wedium setzt hier auf ein eigenes Schutzkonzept.
6. Keine dezentrale Plattform, aber Golden-Share-Modell
Wedium ist keine dezentrale Plattform wie Mastodon, setzt aber auf ein Golden-Share-Modell, um die Kontrolle über die Plattform auch bei Investoren zu behalten und langfristig die Werte der Gründer zu sichern.
Wer steckt hinter wedium?
Hinter dem Projekt Wedium steht ein Berliner Gründerteam, das sich aus folgenden Personen zusammensetzt:
- Johannes Meissner (Agenturchef der Kreativ-Agentur Glow)
- Nele Meissner (Medienwissenschaftlerin und Ehefrau von Johannes Meissner)
- Andreas Hacker (CTO und Fullstack-Developer)
- Sebastian Wilke
- Lukas Backhaus
Das Team hat Wedium als europäische Alternative zu den etablierten Social-Media-Plattformen gegründet, mit dem Ziel, ein sicheres, transparentes und weniger süchtig machendes Netzwerk zu schaffen. Die Idee entstand aus der Kritik an der Dominanz US-amerikanischer Tech-Konzerne und deren Einfluss auf die digitale Infrastruktur und Meinungsbildung. Besonders die Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025 und die damit verbundene politische Agenda der Tech-Elite waren für Johannes Meissner ein entscheidender Impuls, Wedium ins Leben zu rufen.
Das Projekt wird von der Berliner Kreativ-Agentur Glow unterstützt und soll im Sommer 2026 offiziell starten. Die Gründer betonen, dass es ihnen nicht primär um Profit geht, sondern um die Schaffung eines digitalen Raums, der Sicherheit, Respekt und europäische Werte in den Vordergrund stellt.
Fazit
Wir sind gespannt! Natürlich steht und fällt alles damit, ob genug Menschen diesen Weg mitgehen. Denn wir alle wissen, ein Social Network macht nur dann Spaß, wenn eine kritische Masse dort aktiv ist. Ich stehe auf der Warteliste und werde berichten, sobald ich drin bin. Ich werde einen Teufel tun dieses tolle und ambitionierte Projekt bereits jetzt zu zerreden und in den Chor „Das wird eh nichts“ Stimmen einzusteigen. Europa kann mehr! KI Unternehmen wir Mistral oder Black Forest Labs beweisen das bereits, es wird Zeit, dass wir das auch im Bereich Social Network zeigen.